Das Fehlen einer privaten Unfallversicherung führt oft geradewegs in den finanziellen Ruin. Die gesetzliche Versicherung haftet bei Unfällen im privaten Lebensbereich nämlich nicht. So sieht man sich schnell nach einem Schicksalsschlag mit immensen Kosten belastet. Für diesen Fall sollte man sich mit einer privaten Vorsorge absichern. Diese gibt es bereits für ab zehn Euro und kann schon für Babys abgeschlossen werden.
Die Leistungen der Versicherungen variieren, so auch die Beiträge. Dies bedeutet aber nicht, dass die günstigen Policen nichts taugen. Zu beachten ist, dass die Invaliditätssumme hoch genug angesetzt wird. Diese sollte mindestens 200.000 Euro betragen. Wichtig sind auch die Konditionen, unter denen die Summe ausgezahlt wird. Man sollte sich unbedingt vor Vertragsabschluss informieren, bei welchen Invaliditätsgraden welcher Betrag ausgezahlt wird. Nicht selten ist die Absicherung bei niedrigen Beeinträchtigungsgraden unzureichend.
Bei progressiven Verträgen steigt die Versicherungssumme ab einem bestimmten Invaliditätsgrad überproportional an. Bei der linearen Variante ist die festgelegte Summe der maximal zu zahlende Betrag.
Als Zusatzleistungen kommen unter anderem Unfallrente, Todesfallleistung, Übergangsgeld, Krankenhausgeld und Absicherung für kosmetische Operationen infrage. Es gibt noch viele weitere Zusatzleistungen. Ob diese sinnvoll sind, muss jeder für sich entscheiden.
Eine Unfallrente ist auf jeden Fall bei der Versicherung von Kindern eine gute zusätzliche Option. So erhält das Kind, sollte es durch einen Unfall bleibende Schäden erleiden, eine lebenslange Rente. Diese wird in den meisten Fällen ab einer Invalidität von 50% ausgezahlt, zusätzlich zur Invaliditätszahlung. Sinn macht diese ab einer Höhe von 1000 Euro monatlich. Bevor man sich für eine Versicherung entscheidet, sollte man mindestens zehn Anbieter miteinander vergleichen.
Pflegeversicherung und Unfallversicherung
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